Klingt für mich erstmal absurd, macht auf den zweiten Blick aber natürlich Sinn: gerade in Zeiten von Google Book Search und der fortschreitenden Digitalisierung von Büchern als EBooks, stehen jedem noch mehr Bücher, Artikel, Zeitungen usw. zur Verfügung als bislang, die Frage, was man nicht liest, wird immer wichtiger.
Hodgkins These dazu lautet allerdings:
Books are now not really for reading — or to be more accurate — they are only occasionally, under the most special circumstances, for reading. [Weiterlesen →]
Jährlich präsentiert DMY das International Design Festival Berlin, auf dem renommierte sowie junge Designer neue Produkte, Prototypen und experimentelle Konzepte vorstellen. Die Austellungen werden begleitet durch ein umfangreiches Rahmenprogramm aus Symposien, Designer-Talks und Workshops, die Themen des zeitgenössischen Designs aufgreifen, reflektieren und notwendige Zukunftstendenzen des Produktdesigns sowie angrenzender Disziplinen aufzeigen.
Eine Landschaft aus Open Design Arbeitsstationen lädt ein, kulturelle und gestalterische Praktiken zu erlernen, zu teilen und neu zu gestalten. An diversen Workshopstationen können Besucher in den Prozess der Gestaltung eingreifen, eigene Materialien herstellen, verschiedene Techniken lernen und neue partizipative Strategien der Gestaltung entwickeln. Die Stationen bieten kontinuierlich Möglichkeiten des Einstieges und der kurzfristigen Teilnahme. Voranmeldungen zu einzelnen Workshops sind via mail möglich: makerlab@dmy-berlin.com
Located at the Electrobotique – Electroboutique is a unique creative electronics production company, a media art gallery and an artist collective.
A giant distorted iPhone 3G, shaped as Tatlin’s Monument to the 3d International. Tatlin’s work is considered one of the avant-garde icons, whereas iPhone is a bright techno-consumerist icon of today. Back in the 20′s of the last centuries avant-garde artists have invented design as a way to bring art into people’s homes. During the 20′s century designers were gradually taking artistic ideas and implementing them into product design. Today we see companies claiming their products are art objects themselves; art has to re-define its role in the society again. The Monument to 3G links together the beginning and the current state of nearly a century of art-to-design dialogue and follows the strategy of re-claiming the designers’ ideas back into art.
Zum Stöbern und Inspirationen sammeln – sehr schön aufbereitete Inspirationsgalerie verschiedener Kreativen Creative Stalking via Wallpaper‘s virtual gallery
“We make no bones of the fact that we enjoy rummaging through the more personal spaces of the creative folk whose work we admire. Be it imagining what their desks might look like, touring their studios or photographing their homes – any glimpse of life behind the scenes is interesting fodder for understanding what inspires, entertains and ultimately drives their work.
Now we’ve gone one step further and built a space for said creatives to fill with the things they hold dear – be it their own work or the work of others, a tatty postcard or an iconic piece of art, the work of a student or the portrait of a hero. Part pinboard, part gallery our guest curators will take turns to hang in it what they want.”
Das Video vom Jules Verne Buch, das mithilfe von QR Codes “erweitert” wurde, führte auf der Facebookseite von Was mit Büchern zu folgender Reaktion:
2D Codes sehen einfach nicht gut aus.
Was könnte man denn also noch versuchen, um ein Buch virtuell weiterzuführen, wo könnte eventuell ein Mehrwert liegen, der den haptischen Gegenstand Buch vom iPad oder eReader -mit denen das technisch ja zu bewerkstelligen wäre- abhebt?
Vielleicht können andere Augmented Reality eleganter zur virtuellen Erweiterung eines Romaninhalts führen. Mit Apps für Smartphones wie Sekai Camera können Bilder über die Seiten gelegt werden. Wenn man die Kamera über die Seite hält, erscheinen dann die hinterlegten Bilder und man kann eigene hinzufügen. Das Problem: wie industrialisiert man das, so dass am Anfang in der ganzen Auflage Bilder hinterlegt sind? Der Vorteil: jeder kann sein Buch individualisieren, eigene Bilder hinzufügen, Kommentare ergänzen usw. Und anschließend in einem Buchclub mit anderen die Versionen austauschen. Oder so.
QR Codes werden dann überflüssig. Da käme dann auch der Hardware also Büchertausch wieder in Frage, denn schließlich kann man mit diesen Apps auch Bilder drüberlegen, kommentieren usw. ein Buchclub-Revival? Ein neues Bibliotheken-Spiel? Leute schreiben Bücher so weiter?
Aber vielleicht ist das ja auch nur eine Idee für kleine Verlage mit kleinen Auflagen…
Der Jules Verne Klassiker in einer erweiterten Ausgabe der anderen Art. QR-Codes machen die Verlinkung von Printausgabe mit zusätzlichen Onlineinformationen möglich.