Verlagsstarter

Verlagsgründung für Anfänger

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Lieblingsbuchhandlung Anakoluth Berlin #ubu #ff

November 5th, 2010 by Dorothea
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Bei Anakoluth werden die meisten sofort an das Stilmittel denken. “Man fängt einen Satz an, besinnt sich neu und fährt in einer Weise fort, die dem begonnenen Satz nicht entspricht, oder bricht ihn auch ab.”  (Wikipedia)
Ana Koluth war aber auch eine Frau, die, 1902 in St. Petersburg geboren, in Paris mit den Surrealisten lebte und arbeitete, und dann ihr eigenes Künstlerleben startete. Bis sich ihre Spur in der Wüste verlor.

Vielleicht ist es diese spannende Geschichte, die Christiane Hahn dazu bewog, ihre literarische Buchhandlung Anakoluth zu nennen.

klein spezialisiert unabhängig

Wenn man reinkommt erwartet einen gleich ein großer Büchertisch mit den besonderen Empfehlungen des Teams. Neben den üblichen Feuilleton-Verdächtigen finden sich hier oft besondere Entdeckungen, gerne auch von jungen deutschen Autoren oder kleinen Verlagen. Für diese gibt es aber auch noch zwei andere Plätze: an der Kassentheke liegen Bücher meist thematisch aus. Ist gerade Shortlist-Alarm finden sich hier die Titel, die es auf die Liste geschafft haben und, noch viel wichtiger, diejenigen, die auf der Liste stehen sollten sind; im Moment ist hier eine südamerikanische Ecke rund um Mario Vargas Llosa versammelt. Vorne am Fenster ist dann noch eine kleine Leseecke eingerichtet, zum schmökern und auch ausstellen kleiner Schmuckstücke.

Spezialisiert ist man vor allem durch die persönliche Handschrift bei Auswahl, Zusammenstellung und Präsentation der Bände. Und das gefällt mir auch besonders gut bei Anakoluth. Ich finde dort Belletristik, Krimis, bestimmte Graphic Novels, Reiseliteratur, englische Bücher, Philosophisches und sogar eine eigene Kinderabteilung. Selbst wenn ich vorhabe nur zu gucken, komme ich eigentlich immer mit einem Buch in der Tasche nach Hause.

Und dann hat das Anakoluth-Team natürlich auch ein Herz für literarische Projekte und kleine Verlage – jedes Jahr wird ein anderes Projekt mit einer Veranstaltung unterstützt.

Am 25.11. lädt Anakoluth mit Das wilde Dutzend zum Nicht geheuren Abend in die Staatsgalerie Prenzlauer Berg. Ab 20 Uhr lesen dort Christiane Neudecker aus Das siamesische Klavier und Oliver Brod und Elke Koepping aus Die Guten, die Bösen und die Toten. Musik kommt von Alexia Peniguel | a seated craft.

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Unabhängige Buchläden unterstützen! #ff #ubu

October 29th, 2010 by Dorothea
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Inspiriert von Stefan Weidles Artikel über die Zukunft der Verlagsbranche  möchte ich heute eine neue Reihe auf dem Blog starten: 

“Meine Lieblingsbuchhandlung”

Statt eines FollowFridays (#ff) auf Twitter möchte ich jetzt also jeden Freitag eine wohl meist Berliner – je nachdem, wie oft ich aus Berlin rauskomme –  Buchhandlung vorstellen, die es mir besonders angetan hat. Die Kriterien dabei sind Atmosphäre, Sortiment und natürlich vor allem auch die BuchhändlerInnen. Auf meiner Vertriebstour für Das wilde Dutzend lerne ich sehr viele kennen und erlebe die ein oder andere nette Überraschung.

llibreria - bookstore - Amsterdam - HDR 
Bild: ©MorBCN auf flickr

Natürlich ist die erfolgte Verlagsgründung nun auch der letzte Stein, der diese Reihe ins Rollen bringt. Stefan Weidles Artikel wurde bereits im Frühling veröffentlicht, geplant sind die Blogposts also schon länger (es geht nichts über eine gute Vorbereitung …).
Er schreibt darin, Bezug nehmend auf Ulf Erdmann Zieglers Aussagen zur Zukunft des Buchmarkts:

Die Konzentration führt zur Ausdünnung, und wir unabhängigen Verlage spüren das. Wir kommen bei Thalia, Hugendubel et cetera in der Regel nicht vor. Das hat natürlich rein kommerzielle Gründe, das Geschäft mit uns blüht eben nicht so wie das mit den Großverlagen.

Und daher: “Support your local bookdealer!”, unterstützt unabhängige Buchläden. Gastbeiträge oder Anregungen sind explizit erwünscht! Es gibt so viele tolle kleine Läden in Berlin, und ich kenne bestimmt erst einen Bruchteil – ganz zu schweigen vom Rest der Republik. (Tatsächlich gibt es übrigens auch einen Bildband über die schönsten Buchhandlungen in Europa. Leider sind die Fotos aber nicht so gelungen, sonst würde ich das Buch hier mit vorstellen.)

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Domino mit Büchern

October 27th, 2010 by Dorothea
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via boingboing
Einfach so aus Spaß an der Freude.

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An alle Sprachspießer

October 20th, 2010 by Dorothea
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Stephen Fry rechnet mit den “Grammatik-Nazis” (Nerdcore) ab und Matt Rogers hat daraus eine wunderbare Animation gemacht.

Die Botschaft an alle, die sich dem kreativen Umgang mit Sprache verweigern und auf der korrekten Form bestehen schickt er die Nachricht: “Well sod them to Hades. They think they are guardians of language – they are no more guardians of language than the Kennel Club is the guardian of dogkind”.

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Innovatives Buchmarketing – von Jay-Z

October 18th, 2010 by Dorothea
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Wir sind ja gerade noch eifrig am Basteln an der eigenen Kampagne, da startet Musikmillionär Jay-Z die Werbung für sein in vier Wochen erscheinendes Buch “Decoded” (hüstel, nicht dass wir da irgendeine Konkurrenz sehen würden, hüstel).

Passend zum Titel des Buches müssen die Menschen Hinweise dekodieren – und zwar mithilfe von Bing.com/jay-z (für Bing wird damit natürlich auch Werbung gemacht).

Auf der Website werden Fragen gestellt, die nur mit dem Buch zu beantworten sind. Jeden Tag werden in der realen Welt Seiten aus Jay-Zs Buch öffentlich plaziert (die Orte stehen dabei in Relation zum Inhalt). Wer über eine der Seiten stolpert, kann damit online Punkte sammeln und die Frage auf der Website beantworten.

“Pages will be placed in locations related to the content, so that’s everything from high profile advertising like billboards to very very unique placements such as swimming pools and pool tables, and even high-fashion designer clothing racks,” says Lisa Gurry, a Bing spokeswoman and communications director.

Da ich noch keine Seite in Berlin gefunden habe, kann ich noch nicht mehr darüber sagen, aber die Verschränkung von virtueller und realer Umgebung und der innovative Technikeinsatz  begeistert mich sehr. Mal sehen, was man daraus machen kann, wenn das eigene Budget aus quasi Null-Geld, aber dafür aus viel Zeit und Liebe besteht…

via Mashable.

Update: gerade noch nachgelesen, dass man natürlich auch über Bing herausfinden kann, wo sich die Seiten verstecken – wenn man die Fragen beantworten kann. Da ich keine Ahnung vom Leben Jay-Zs habe, ist mir aber auch das verwehrt… Wer was rausfindet: bitte mitteilen!

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Verlagsstarter wird Das wilde Dutzend (Teil 1)

October 16th, 2010 by Dorothea
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Das wilde Dutzend: Die Guten, die Bösen und die Toten

Wie wir Das wilde Dutzend wurden, dazu wird es hier und auf dem neuen Blog noch ein paar Blogposts geben … Diese Stapel sindjedenfalls nicht die neue Mini-Skyline von Berlin, sie sind das Ergebnis von zwei Jahren Arbeit: 400 Exemplare des ersten Buchs, das unserVerlag für Rätselhaftes und Verborgenes herausbringt. Und aus diesem Grund wird es Zeit, hier ganz offiziell auf das neue Wir hinzuweisen, selbst wenn die Seite noch poliert wird und das Buch erst in circa zwei Wochen im Buchhandel bzw. online zu haben sein wird.

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Storify: Virtuelle Reise über die Buchmesse

October 7th, 2010 by Dorothea
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Dieses wunderbare Tool ist momentan nur im Beta Modus und auf Einladung erhältlich. Von der Funktionsweise ähnelt es den Youtube Search Stories, allerdings ist es viel variabler und beeinflussbar. Bin schwer begeistert von dieser Storytelling-Möglichkeit und werde damit in nächster Zeit noch weiter experimentieren.

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VaW: Tagebuch eines enttäuschten Buchs

October 1st, 2010 by Dorothea
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The Diary of a Disappointed Book from Studiocanoe on Vimeo.

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VaW: Zukunft des Buchs

September 24th, 2010 by Dorothea
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The Future of the Book. from IDEO on Vimeo.

via Matthias Fromm

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stART10 – Best Practice VioWorld

September 10th, 2010 by Dorothea
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Als Medienpartner der stART10 stellt Hagen Kohn das Kulturportal VioWorld als BestPractice Beispiel vor. Das freut mich natürlich besonders, weil ich so erstens Hagen mal wieder persönlich treffe (dafür müssen Berliner manchmal nach Duisburg fahren…) und zweitens ja auch am Schritt von VioWorld ins Social Web beteiligt war.

Wer VioWorld noch nicht kennt: das Blog ist unbedingt lesenswert und das Portal selbst ist für alle Kulturschaffende ein Must, gerade für alle Freiberufler. VioWorld ist eine Kulturjobbörse, die für Jobsuchende kostenlos ist – im Gegensatz zur Konkurrenz. Auch als Geschäftsmodell ist die Seite daher ganz interessant – nicht die User zahlen, sondern die Unternehmen, die Mitarbeiter suchen und auf der Seite für sich Werbung machen. Bald kommt auch ein Relaunch, dann sieht die Seite bestimmt noch schicker aus.

Los ging es vor eineinhalb Jahren mit der Idee, im Netz sichtbarer zu werden. Dazu wurde das Thema Kulturportal stärker in den Vordergrund gerückt und auf dem Blog wiedergegeben, der Twitter-Account folgte relativ bald. Erst noch unter @vioworld, doch dann wurde schnell klar: Twitteruser folgen lieber Menschen denn Unternehmen und so findet man VioWorld jetzt unter Hagens Namen bzw. – als reiner Jobtweet @kulturjobs. Ziel und Strategie waren klar: VioWorld bekannter machen, das heißt auf der einen Seite bei Jobsuchern und auf der anderen Seite noch attraktiver für mögliche Werbepartner zu werden. Netterweise gab es keine konkrete Zahlenvorgabe… [Weiterlesen →]

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