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PR: “Ist der Ruf erst generiert”

February 5th, 2009 by Dorothea

“Kaum einer, der PR macht, wird einem so genau sagen, was er denn eigentlich tut. Die PR, wäre sie eine Person, würde vermutlich sagen: Was ich mache? Ich generiere . […] PR-Agenten generieren Aufmerksamkeit […]. Ist der Ruf erst generiert, tun sich die Märkte auf.” (von Peter Kümmel “Im Bett mit der Kunst”, Die ZEIT, 24.07.2008 Nr. 31 via Gesellschaft: Ruhm ist das wichtigste Gut des Kulturbetriebs | Nachrichten auf ZEIT ONLINE.)
Die Frage wäre jetzt also: wie erlange ich denn Aufmerksamkeit, wie mache ich mir denn einen Ruf? Und was ist für mich sinnvoll? Wieviel Zeit brauchts fürs Online-Marketing? Brauch ich SEO? Fürs Web 2.0 herrschen da ja eigene Regeln und eine Unmenge an Möglichkeiten, wie zum Beispiel bloggen (hallo!), twittern, Xing, Facebook, Myspace, digg, delicious, … und wie sie noch alle heißen mögen. Kostet unheimlich viel Zeit, und muss, je nach Business, bestimmt nicht komplett bespielt werden. Zentrale Frage ist schließlich: bei wem will ich mir einen Ruf erwerben, wer ist die Zielgruppe und wo sitzt die?

Aber auch dazu findet man im Netz Anleitung (übers erfolgreich bloggen z.B. mehr bei Spreeblick ;-), Gründerszene oder bei Klaus Eck, der auch sehr viel Tipps fürs Twittern bereithält). Es stimmt nämlich nicht, dass einem die Profis nicht verraten, wies sie machen, ganz im Gegenteil. Gerade die PR-Leute wissen, dass man Aufmerksamkeit in den Info-Fluten des www. nur durch nützliche Content-Bereitstellung erzielt. Insofern werden da durchaus wertvolle Tipps und Berufserfahrungen mitgeteilt, sprich verraten, was genau passiert in der PR. Bestes Beispiel ist in diesem Zusammenhang Kerstin Hoffmann, die ihren Blog pr-doktor regelmäßig mit PR-Tips, Links und sogar einem kostenlosen Handbuch zum Download füttert. Super!

Weitere Tipps zum Thema bloggen gibts beim

ProBblogger, der eine umfangreiche Artikelsammlung dazu bietet, für den absoluten Anfänger ist bestimmt auch der SoftwareGuide- Beitrag zum Thema hilfreich und der Vollständigkeit halber: fearblog hat auch dazu geschrieben. Wer schon ein bisschen weiter ist, für den dürfte die  Gedankendeponie spannend sein, hier gehts ums “wie nicht”, die “7 Todsünden des Bloggens”… Und ganz aktuell ein Post von Chris Brogan wie man ins Schreiben rein-, bzw. aus der Schreibblockade rauskommt.

Inspiriert zu diesen Links wurde ich von der start09 Konferenzseite und dem Beitrag von Frank Tentler: Niemand liest deinen Blog. :-). Und die Start09 Xing Gruppe hat mich noch auf einen Fragenkatalog aufmerksam gemacht, den Nina Simon für Museumsblogs entwickelt hat, der aber auch für jede andere Institution gilt, die mit dem bloggen anfangen möchte. Die Graphik des Fragenkatalogs gibts auch als Download.

(Außerdem bin ich selbst gerade auf der Suche nach Tipps – freue mich also über Anregungen :-))

So, und einen weiteren Schritt zur Bekanntmachung und Vernetzung des Blogs bin ich heute, am 8. April 2009, endlich gegangen und habe mich in Blogverzeichnissen eingetragen. Und dort gibts eine schöne Linkliste mit weiteren Blogtipps – hervorragend!

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