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PR-Workshop: Pressemitteilung

March 24th, 2009 by Dorothea

Mir ist gerade entfallen, wie viele Bücher Jahr für Jahr veröffentlicht werden und wie wenige Leute es im Endeffekt gibt, die darüber schreiben – und auch gelesen werden.

Ganz klar ist jedenfalls: öffentliches Echo gibts nur mit PR (public relations) Arbeit.

Am Wochenende habe ich dazu einen Workshop besucht (deswegen war hier auch so wenig los, jaja) und werde jetzt mal gucken, ob ich die Basics noch zusammenkriege.

Los gehts damit, dass man sich ein Kommunikationskonzept zum jeweiligen Projekt überlegt. Im Idealfall macht man das im Team und natürlich nicht kurz vor knapp. In dieses Kommunikationskonzept fließt natürlich ganz viel vom Marketingkonzept mit ein und bevor ich mich jetzt darin verirre, fange ich mit einem einzelnen Baustein an, genauergesagt mit einem Steinchen.

Eine der möglichen Maßnahmen, die in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung stehen,  ist der Versand einer Pressemitteilung. Ob mit oder ohne Konzept, eine Pressemitteilung ist sozusagen der absolute Standard von PR-Arbeit, denn Journalisten sind die Multiplikatoren (neben Bloggern und anderen Web 2.0ern natürlich. Grins.), die filtern, was die Öffentlichkeit liest.

Damit da nichts schief geht, gibts einige Dinge, die man sich schon vor dem Schreiben überlegen sollte:

  • überlegen, für wen die Pressemitteilung wirklich interessant ist (welche Reichweite hat die Meldung, fange ich erstmal klein an und bediene die Regionalpresse oder muss es auch an die NY Times gehen …)
  • hinterhertelefonieren oder sogar mal im Regionalressort vorbeilaufen, persönlichen Draht herstellen – immer gut

Zum Text selbst (das sind nur die absoluten Basics):

  • ist meine Betreffzeile wirklich interessant?
  • stehen die wichtigsten Fakten ganz am Anfang? (gekürzt wird von hinten, deswegen: 1. Satz: Leadsatz mit Fakt, Ereignis, Beschluss, dann wirds immer detaillierter)
  • ist der Text angemessen lang? und
  • verständlich sowie gut lesbar geschrieben (kein Nominalstil, mehr Verben, keine komplizierten Satzkonstruktionen, …)
  • ist die Formatierung so schlicht und seriös wie möglich?

Wenn dann auch noch die Kontaktdaten drin stehen, am besten mit Link zur Website, wo Fotos runtergeladen werden können, steigen die Chancen gewaltig, wirklich veröffentlicht zu werden.

Inzwischen kann man diese Pressemitteilungen übrigens nicht mehr nur an Zeitungsredakteure oder Nachrichtenagenturen schicken, sondern auch auf Onlineportalen eintragen, sogar kostenlos.

Hier einige Links:

Presseecho

Pressemitteilung

Presseanzeiger

Weitere Tipps zum Verfassen von Pressemitteilungen finden sich übers ganze Netz verteilt – scheint ein sehr beliebtes Thema zu sein.

Gut gefallen hat mir das kleine Einmaleins der Pressemitteilung vom Medienbüro Müller Bringmann und Werner Stangls Arbeitsblätter zum Thema. Und dann kann ich natürlich die Seminare bei Yves Venedey, unserem Dozenten am Wochenende, empfehlen.

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