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Zukunftsmodelle 1: Digitales Abo?

March 2nd, 2009 by Dorothea

Zum Buchmessenstart am 12. März geht nicht nur der Sony E-Reader an den Start, auch “libreka!”, die Volltextsuche-Plattform des Börsenvereins wird offiziell ihre Pforten für  Downloads öffnen.

Ob dies die geeigneten Mittel für den Umgang mit der Digitalisierung sind bleibt abzuwarten; für Dienste, die online kostenlos verfügbar sind, will normalerweise niemand Geld zahlen – ob das nun MP3s oder die neuesten Nachrichten sind. Auch Büchern könnte es so ergehen, außer man findet andere Wege. (Die richtigen Fragen zum Thema stellte Hubert Spiegel bereits am 06.12.08 in der FAZ)

Eine Möglichkeit könnte die Kooperation mit der Handyindustrie sein. Die Musikbranche machts vor: “Das erste derartige Produkt im Musikgeschäft verkauft Nokia seit Ende vorigen Jahres in Großbritannien: Wer dort das Nokia-Handy 5800 Xpressmusic kauft, bekommt eine Musik-Flatrate dazu: “Comes With Music” (CWM) heißt das Angebot. Ein Jahr lang nach Kauf des Mobiltelefon darf man kostenlos DRM-geschützte Songs herunterladen, auf dem Mobiltelefon und einem Computer abspielen. Die Abogebühren fürs erste Jahr sind im Gerätepreis versteckt – Nokia reicht einen Teil der Einnahmen an die beteiligten Musiklabels weiter.” (Konrad Lischka auf Spiegel Online vom 02.03.09 über die Medienkrise).

Ob das klappt? Man weiß es nicht, aber, wie Konrad Lischka weiter ausführt: “das ist derzeit die einzige innovative und die erste einigermaßen aussichtsreiche Idee für ein neues Vertriebsmodell seit langem. Anbieter bündeln digitale Inhalte, die Menschen nicht bezahlen wollen, mit Geräten und Dienstleistungen, für die sie zahlen: Hardware, Mobilfunkverträge, Internetzugang.”

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