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Zeitmanagement die Erste

April 9th, 2009 by Dorothea

Okay, ich habe viele Ausreden, gerne auch gute Gründe genannt: re:publica, Wasserschaden, Arbeit und, man möchte es nicht für möglich halten, Lesen. All das hat mich jetzt schon über eine Woche vom Bloggen abgehalten. Dafür lieferts nun das nächste Thema: Zeitmanagement.

Dazu gibts unheimlich viel und unheimlich viel Müll, die einen sagen, es macht nur Stress und ist völlig unnötig (“Der renommierte Zeitforscher Karlheinz Geißler glaubt gar, dass sich durch den Verzicht auf Zeitmanagement eine Menge Zeit einsparen ließe” so im SZ Artikel “Bin ich gestresst, dann bin ich wichtig” von Julia Bönisch am 06.04.2009 zu lesen), die anderen kriegen Herzrasen, wenn sie Nachts aufwachen und feststellen, dass sie keine To Do Liste für den nächsten Tag angefertigt haben.

Welcher Fraktion man auch immer angehört: um sich selbstständig zu machen und ein so vielstufiges Produkt zu realisieren wie ein Buch bzw. ein Verlagsprogramm, bedarf es Zeitmanagement. Bzw. anders ausgedrückt: Selbstmanagement. Denn, wie der Wikipedia Artikel gleich klarmacht: die Zeit vergeht, egal was man macht, das einzige, was man in den Griff kriegen kann, das ist man selbst.

Nun wird mir bei so einer Formulierung ja selbst gleich ganz schwummrig, deswegen gehts Schritt für Schritt los und dann mal gucken, wie weit die Serie weiterläuft. Als Prokrastinations-Experte (wer tatsächlich gerne prokrastiniert: der traditionellen Wissenschaft gilt es wirklich als Krankheit und von Selbstständigkeit wäre dann wohl abzuraten) kennt man das Problem ja, die Verdrängung setzt ein und nach erstens folgt kein zweitens mehr  usw. (In manchen Fällen mag die Vergesslichkeit tatsächlicher Überarbeitung geschuldet sein …)

Das Wichtigste ist jetzt aber schon mal gesetzt, nämlich das Ziel. Damit beginnt jede Zeitmanagement-Geschichte: mit der Zielsetzung. Im Normalfall sind das natürlich mehrere Ziele, die man hat, und um sich darüber klar zu werden, greifen die Experten gerne auf folgenden Trick zurück: da muss man sich dann seine eigene Grabrede schreiben. Wer soll dasein, wer soll was sagen.

So gelesen beim Guru der Disziplin (Lothar Seiwert), um ihn mal ganz despektierlich einzuführen, so gehört beim entsprechenden Seminar im Rahmen des Businessplanwettbewerbs.

Wichtig sind nun noch zwei Dinge: erstens sollte man private und berufliche Ziele mitaufnehmen, beides kann nicht unabhängig voneinander funktionieren. Zweitens sollte man die Ziele zeitlich einordnen. Wie kurz-, mittel- oder langfristig sind sie realistisch zu erreichen.

Das Hauptziel von Verlagsstarter ist klar, den Rest gibts in den nächsten Teilen …

Schlagworte: 1 Kommentar

1 Kommentar bislang ↓

  • Verdammt seitdem ich T. Ferris 4h workweek gelesen habe bin ich glaube zum Prokrastinationsexperten geworden 😀 vor allem jetzt über Ostern :-(.