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Neue Geschäftsmodelle 1

January 4th, 2010 by Dorothea

Diese Studie über das Magazin der Zukunft, Mag +, wurde von Bonnier und der Londoner Agentur Berg realisiert. Zu diesem Entwurf passen die sich wieder verdichtenden Gerüchte um das Apple Tablet, das angeblich schon Ende Januar auf den Markt kommen wird. Es könnte nicht nur die Lücke zwischen Smartphone und Laptop schließen, sondern auch der kränkelnden Magazin- und Zeitschriftenbranche ein neues Absatzmodell bringen. Ein ‘i-tales’ Store nach dem Erfolgsrezept von itunes wäre für Verlage auf alle Fälle lukrativer als der Deal mit Amazon und dem Kindle.

Jakob Fricke hat auf dem ipony Blog einige Artikel dazu veröffentlicht, weitere Spekulationen über das Apple Tablett beim Buchmarkt. Ziemlich interessant ein Artikel von John Gruber auf daringfireball.net, mit dieser Fußnote:

“The only known breakage of the cone of silence around Apple’s tablet project I’m aware of are the meetings Apple has held with publishing industry executives. The way these meetings work, from what I’ve gathered, is as follows. Apple brings no hardware. They bring no software. They show no mockups. They do not even completely acknowledge that they’re making a new device. The people from Apple simply say something along the lines of, “If we were to create a new platform for book/magazine/newspaper content, would you be interested in offering your content for it?” Apple is, without any question in my mind, courting book and periodical publishers. But that doesn’t mean Apple trusts any of them enough to reveal or describe in detail what it is they’re actually working on”

Schlagworte:   · · · · 3 Kommentare

3 Kommentare bislang ↓

  • Interessant, was Jackob Fricke da behauptet. Man sollte den guten Mann mehr davon sprechen hören, meiner Meinung nach.

  • Ziemlich beeindruckend. Aber ob sich so ein Konzept wirklich bei Magazinen durchsetzt… Geht ja immer auch um den Wohlfühlfaktor. Und auch die Unabhängigkeit des Mediums. So ein Magazin kann ich wohl kaum an den Strand mitnehmen. Und wenn der Akku leer ist, läuft erstmal nix mehr. Ich denke, gut würde diese Art des E-Mags für Fachmagazine funktionieren. Wo die Inhalte und Informationen mehr zählen, als das Drumherum (Papier, schöne Fotos etc).

  • @freitexter: Über kurz oder lang wird das denke ich schon kommen. Es ist einfach sehr praktisch, selbst mit dem “nicht an den Strand mitnehmen” bin ich mir mittlerweile nicht mehr so sicher – Telefon und iPod habe ich ja auch mit. Die Akku-Laufzeiten von E-Readern sind erstaunlich lang (mehrere Stunden am Stück), bei einem Tablet mit hochauflösendem Farbdisplay ist das allerdings wahrscheinlich nochmal etwas anderes. Ich könnte mir jedenfalls für mich mittlerweile vorstellen, einzelne Zeitschriften und Zeitungsrubriken auf so einem Device zu abonnieren – das wäre optimal für die U-Bahn, wo ich momentan extrem viel auf dem iPhone lese, was aber doch etwas klein ist. Zwar kaufe ich immer noch bestimmte Zeitungen, doch lese ich sie immer nur partiell. Individualisierte Abo-Modelle wären also optimal. Mal sehen, was daraus wird und ob Apple tatsächlich einen “iSlate” oder wie auch immer auf den Markt bringen wird…