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Buch 2020 – eine Idee

June 4th, 2010 by Dorothea

Das Video vom Jules Verne Buch, das mithilfe von QR Codes “erweitert” wurde, führte auf der Facebookseite von Was mit Büchern zu folgender Reaktion:

2D Codes sehen einfach nicht gut aus.

Was könnte man denn also noch versuchen, um ein Buch virtuell weiterzuführen, wo könnte eventuell ein Mehrwert liegen, der den haptischen Gegenstand Buch vom iPad oder eReader -mit denen das technisch ja zu bewerkstelligen wäre- abhebt?

Vielleicht können andere Augmented Reality eleganter zur virtuellen Erweiterung eines Romaninhalts führen. Mit Apps für Smartphones wie Sekai Camera können Bilder über die Seiten gelegt werden. Wenn man die Kamera über die Seite hält, erscheinen dann die hinterlegten Bilder und man kann eigene hinzufügen. Das Problem: wie industrialisiert man das, so dass am Anfang in der ganzen Auflage Bilder hinterlegt sind? Der Vorteil: jeder kann sein Buch individualisieren, eigene Bilder hinzufügen, Kommentare ergänzen usw. Und anschließend in einem Buchclub mit anderen die Versionen austauschen. Oder so.

QR Codes werden dann überflüssig. Da käme dann auch der Hardware also Büchertausch wieder in Frage, denn schließlich kann man mit diesen Apps auch Bilder drüberlegen, kommentieren usw. ein Buchclub-Revival? Ein neues Bibliotheken-Spiel? Leute schreiben Bücher so weiter?

Aber vielleicht ist das ja auch nur eine Idee für kleine Verlage mit kleinen Auflagen…

Schlagworte:   · 2 Kommentare

2 Kommentare bislang ↓

  • Hallo Doro,
    ich biete mich gerne an, die technische Umsetzung eines solchen Projekts vorzunehmen. Ich habe inzwischen 15 sehr unterschiedliche Augmented Reality Projekte umgesetzt und suche immer nach neuen Herausforderungen. Ich bin auch in der Lage, das Thema der QR-Codes zu lösen, indem wir die Bilder selbst als Erkennungsmuster nutzen. Persönliche “Alben” kann ich über Benutzerprofile speichern. Ich kann Nutzer automatisch identifizieren, wenn sie sich einmal angemeldet haben.
    Rein theoretisch bin ich sogar in der Lage, den Inhalt des Buches dorthin zu verlegen, wo es spielt.

  • Ich finde das mit den QR-Codes gar nicht so schlecht. Vielleicht bin ich etwas almodisch, aber die Kombination Papier/Augmented Reality reizvoller, als wenn sich alles auf dem iPad abspielt. Aber es ist ja durchaus beides denkbar.