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	<title>Verlagsstarter &#187; Digitalisierung</title>
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	<description>Verlagsgründung für Anfänger</description>
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		<title>Lesen in Zeiten von Ebooks und Google Book Search</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 08:55:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch und Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage und Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[EBook]]></category>
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		<description><![CDATA[Über Bewegte Lettern bin ich auf einen Artikel von Adam Hodgkin bei Exact Editions gestoßen: In Praise of Not-Reading. Klingt für mich erstmal absurd, macht auf den zweiten Blick aber natürlich Sinn: gerade in Zeiten von Google Book Search und der fortschreitenden Digitalisierung von Büchern als EBooks, stehen jedem noch mehr Bücher, Artikel, Zeitungen usw. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über <a title="Thomas Rohde bei Twitter" href="http://twitter.com/bewegte_lettern" target="_blank">Bewegte Lettern</a> bin ich auf einen Artikel von Adam Hodgkin bei Exact Editions gestoßen: <a title="Exact Editions: In Praise of Not-Reading" href="http://exacteditions.blogspot.com/2010/07/in-praise-of-not-reading.html" target="_blank">In Praise of Not-Reading</a>.</p>
<p>Klingt für mich erstmal absurd, macht auf den zweiten Blick aber natürlich Sinn: gerade in Zeiten von Google Book Search und der fortschreitenden Digitalisierung von Büchern als EBooks, stehen jedem noch mehr Bücher, Artikel, Zeitungen usw. zur Verfügung als bislang, die Frage, was man <em>nicht </em>liest, wird immer wichtiger.</p>
<p>Hodgkins These dazu lautet allerdings:</p>
<blockquote><p>Books are now not <em>really </em>for reading &#8212; or to be more accurate &#8212; they are only occasionally, under the most special circumstances, for reading.<span id="more-1309"></span></p></blockquote>
<p>Hodgkin scheint es vor allem darum zu gehen, dass das sogenannte &#8220;long-form reading&#8221; also wirklich Wort für Wort, Seite für Seite lesen, als Modell für digitale Bücher, ausgedient habe. (<a title="Meanland: Reading in an age of change - An argument for long-form" href="http://meanland.com.au/blog/post/an-argument-for-long-form/" target="_blank">Reading in an age of change</a> setzt sich damit auseinander und hat alle nötigen weiterführenden Links). Er meint, die eigene Leseerfahrung von beispielsweise Jane Austen oder Babar, werde immer weniger und sei aufs digitale Medium nicht zu übertragen. Ich glaube, das ist auch der Punkt, weshalb ich mich mit seinem Artikel so unwohl fühle. Beim Lesen von Austen oder Babar, um bei seinen Beispielen zu bleiben, geht es doch zuerst darum, &#8220;im Buch zu versinken&#8221; &#8211; es geht nicht um das wilde Sammeln von Informationen, sondern um  das &#8220;in eine andere Welt versetzt werden&#8221; durch eine Geschichte. Für mich macht es dabei wenig Unterschied, ob ich das über das gedruckte Buch oder über eine digitale Variante erreiche.</p>
<p>Will ich eine Geschichte analysieren, sieht die Sache schon wieder anders aus. Dann sind all die Möglichkeiten, die mir digital zur Verfügung stehen, extrem hilfreich: vom Zitate suchen, Stellen anstreichen und merken, sich vorlesen lassen, bis hin zu weiterführenden Links zu Sekundärliteratur und Besprechungen oder eingebettetenVideos im Buch &#8211; dient alles der vereinfachten Informationsbeschaffung. Für diese Art des Lesens wird es bestimmt wichtig, dass digitale Bücher vernetzt sind:</p>
<blockquote><p>Digital books need to be as versatile and as &#8216;real&#8217; as physical books in  all these ways, even though they are now becoming entirely virtual and  insubstantial. The big challenge that Google, Apple and Amazon have yet  to project is that books themselves are becoming networked. And the  Google, Apple and Amazon models of network usage will inevitably fail if  they are not truly book-centric.</p></blockquote>
<p>An der ursprünglichen Lesefreude eines (Geschichten-) Buchs, die sich vom Flow, der sich im Netz beim scheinbar ziellosen und abgelenkten Durchklicken einstellen kann, vielleicht gar nicht so sehr unterscheidet, ändert sich dadurch nichts. Aber vielleicht habe ich ihn ja auch nur falsch verstanden?</p>
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		<title>Blogparade: Net Powered Artists, Free Content? &#8211; Work in progress</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 15:48:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verlage und Zukunft]]></category>
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		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Was machen Künstler im Internet? Was bringt Künstlern das Internet? Nur Marketing oder auch monetären Mehrwert &#8211; und wo zieht man da die Grenze? Das Kulturportal Vioworld hat eine Blogparade zum Thema Net Powered Artists ausgerufen &#8230; Was bringt Künstlern das Internet By replacing physical atoms with digital bits, the Internet undermines the monopoly of [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was machen Künstler im Internet? Was bringt Künstlern das Internet? Nur Marketing oder auch monetären Mehrwert &#8211; und wo zieht man da die Grenze? Das Kulturportal <a title="Vioworld: Blogparade - net powered artists" href="http://vioworld.de/blog/2009/07/blogparade-net-powered-artists/#more-1332" target="_blank">Vioworld </a>hat eine Blogparade zum Thema Net Powered Artists ausgerufen &#8230;</p>
<h4>Was bringt Künstlern das Internet</h4>
<blockquote><p>By replacing physical atoms    with digital bits, the Internet undermines the monopoly of these cultural    gatekeepers. The Internet’s digital platform <span style="text-decoration: underline;">enables the creation and    storage of infinite content</span>. Whereas the physical printing press limited the    publication of books, so the web <span style="text-decoration: underline;">enables anyone</span> to digitally <span style="text-decoration: underline;">publish    anything</span> they like. The market’s supply of culture, therefore,    metamorphosizes <span style="text-decoration: underline;">from scarcity into cornucopia</span>.&#8221;  (<a title="Andrew Keen/Telegraph UK: Why are artists poor?" href="http://www.telegraph.co.uk/technology/6087124/Why-are-artists-poor-Self-promotion-and-making-money-in-the-new-digital-economy.html" target="_blank">Andrew Keen</a> im Telegraph, 25.08.09)</p></blockquote>
<p><span id="more-913"></span></p>
<p>Eigentlich möchte man nicht glauben, dass die Konkurrenz von 1.000.000 veröffentlichten Neuerscheinungen (Bücher &#8216;Hardware&#8217; weltweit) und ich weiß nicht, wie hoch die Zahl bei Alben und Songs ist, noch mehr werden kann, doch das Netz machts möglich. Die Konkurrenz wird also größer, die Rezeption gleichzeitig eine andere, stärker selektierende (vom Album zum Song-Kauf, vom Zeitungskäufer zum Artikelrezipienten?) und vielleicht wird es noch härter, überhaupt die Aufmerksamkeit eines potenziell interessierten Publikums zu erringen.</p>
<p>Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Der Trumpf für jeden Künstler, für jede Künstlerin kann es sein, hier noch einfacher ihr Marketing selbst in die Hand zu nehmen. Das erfordert allerdings eine andere Einstellung zu diesem Thema. Und, selbst wenn sie die Aufmerksamkeit haben, und alles &#8220;richtig&#8221; machen (ohne dass es dafür eine Lösung oder ein Strickmuster geben würde &#8211; einen möglichen Musteransatz liefert Trent Reznor von den Nine Inch Nails in seinem vieldiskutierten und auch <a title="Verlagsstarter: Music und content sind kostenlos" href="http://verlagsstarter.de/2009/08/music-content-is-free/" target="_blank">hier </a>schon zitierten <a title="Trent Reznor gibt Tipps, wie man heutzutage als Nachwuchskünstler den Durchbruch schaffen kann" href="http://forum.nin.com/bb/read.php?30,767183" target="_blank">Blogbeitrag</a>).</p>
<h4>Kunst des Geld Verdienens 2.0</h4>
<p>Selbst wenn man es vom Nobody also nun zu einer gewissen Aufmerksamkeit im Netz gebracht hat, wandelt sich diese Aufmerksamkeit nicht automatisch in Geld um. Ein Teil der Kreativität, der in Lieder oder in Texte fließt (ich beschränke mich hier auf Musik und die schreibende Zunft, von bildender Kunst und ihrem Markt habe ich zuwenig Ahnung), wird in Zukunft auch in diesen Bereich  fließen müssen. Will ein Autor das nicht, muss er entweder doch den klassischen Weg gehen (großes Label) oder aber jemanden ins Team holen, der das kann. Auf <a title="Carta Blog: Interview mit Jens Seipenbusch" href="http://carta.info/14945/piratenpartei-jens-seipenbusch-interview/" target="_blank">Carta </a>hat der Vorsitzende der Piratenpartei, Jens Seipenbusch, folgendes Statement gebracht:</p>
<blockquote><p>Das Internet gefährdet nicht die Kultur, sondern nur ein bestimmtes Verständnis von Kultur.</p></blockquote>
<p>Eigentlich ist auch das nichts Neues. Jedes Label und jeder Verlag hatte von jeher eine Marketingabteilung, die diese Aufgaben übernahm. Diese Modelle greifen aber nicht mehr so gut, in einer durchs Netz sehr viel stärker auf Kommunikation und Austausch gehenden Vermarktungswelt. Früher wurden Fanbriefe mit einem vorgefertigten Schreiben plus Autogrammkarte beantwortet (wenn es gut ging) &#8211; heute könnte ich Ashton Kutcher via Twitter anschreiben, so oft, bis er mir eine Reply auf meinen Tweet schickt.</p>
<p>Doch selbst, wenn ich mir nun eine Fangemeinde via Twitter, Facebook, Youtube und wie die ganzen Netzwerke sonst noch heißen, aufgebaut habe, zahlen die Leute noch lange nicht für meine Inhalte. In einer neulich bei ReadWriteWeb <a title="Sarah Perez /RWW: P2P not to blame for content industry failures says EU" href="http://www.readwriteweb.com/archives/p2p_not_to_blame_for_content_industry_failures_says_eu.php" target="_blank">ausgewerteten </a>EU-<a title="PDF der Studie" href="http://ec.europa.eu/information_society/eeurope/i2010/docs/annual_report/2009/sec_2009_1060_vol_1.pdf" target="_blank">Studie </a>war die Kernaussage, nur 20% der User würden für Inhalte zahlen , wenn es keine freien Angebote mehr gäbe. Nur 20%. Wie Sarah Perez auf RWW ausführt liegt das am Internet selbst: &#8220;It&#8217;s the internet itself that has led us down this path to a place where old monetization models simply no longer apply.&#8221;</p>
<p>Experten wie <a title="MediaFuturist Gerd Leonhard: The End of Control, Music like Water and the Flatrate" href="http://www.mediafuturist.com/2008/01/the-end-of-co-1.html" target="_blank">Gerd Leonhard</a> sind der Ansicht, dass man diese Schraube auch nicht mehr zurückdrehen kann &#8211; gerade nicht im Bereich der Musik. Stattdessen müsse man nun schnellstmöglich so userfreundliche Bezahlmöglichkeiten wie möglich einführen. Sein Vergleich, der in diesem Zusammenhang immer wieder gerne genannt wird und zu dem er auch einen Vortrag auf der a2n Konferenz am Freitag gehalten hat, ist der von <a title="Gerd Leonhard: Musik wie Wasser - Präsentation auf der a2n 2009" href="http://www.mediafuturist.com/2009/09/music-like-water-my-presentation-at-a2n-in-berlin.html" target="_blank">Musik und Wasser</a>.</p>
<h4>Das andere Kulturverständnis</h4>
<p>Was es parallel dazu bedarf, ist ein Wandel in der Selbstwahrnehmung (das gilt nicht für alle und jeden, es gibt keine alleingültigen Rezepte). Wie Andrew Savikas auf dem O&#8217;Reilly Blog dazu meint:</p>
<blockquote><p>This is not just about using free digital content to sell physical goods. It&#8217;s an acknowledgment that what you&#8217;re selling as an artist (or an author, or a publisher for that matter) <strong>is not content</strong>. What you sell is <strong>providing something that the customer/reader/fan wants</strong>. That may be entertainment, it may be information, it may be a souvenir of an event or of who they were at a particular moment in their life (Kelly describes something similar as his eight &#8220;qualities that can&#8217;t be copied&#8221;: Immediacy, Personalization, Interpretation, Authenticity, Accessibility, Embodiment, Patronage, and Findability). Note that that list doesn&#8217;t include &#8220;content.&#8221; The thing that most publishers (and authors) spend <strong>most</strong> of their time fretting about (making it, selling it, distributing it, &#8220;protecting&#8221; it) <strong>isn&#8217;t the thing that their customers are actually buying</strong>.</p></blockquote>
<p>Content is free, <a title="O'Reilly Verlag: Content is a Service Business" href="http://toc.oreilly.com/2009/07/content-is-a-service-business.html" target="_blank">Content is Service</a> &#8230;. Oder, wie einer der Kommentatoren anregte: Erlebnis, Erfahrung statt Service. Da wären wir dann bei der Erlebnisgesellschaft, und Künstlern, die diese Klaviatur zu spielen verstehen, wie beispielsweise <a title="Amanda Palmer" href="http://www.amandapalmer.net" target="_blank">Amanda Palmer</a>, die auf dem <a title="Amanda Palmer Konzert auf dem a2n Camp" href="http://www.a-2-n.de/blog/amanda-palmer-session-konzert-auf-dem-camp" target="_blank">a2n Camp</a> ein mitreißendes Konzert gab &#8211; mit Spendenbox. <a title="Storybird, Blog" href="http://blog.storybird.com/" target="_blank">Mark Ury</a> schreibt im Kommentar zu Andrew Savikas:</p>
<blockquote><p>At Storybird, our <a href="http://blog.storybird.com/2009/06/the-sid-nancy-of-artist-marketing/">poster girl</a> for this way of thinking is Amanda Palmer, the lead singer for the Dresden Dolls. Via Twitter parties, flash meetups in her tour cities, and an imagination for other products to sell than recorded music, Palmer is innovating in real time on the artist/fan relationship. A great example is her Twitter-party-turns-into-tshirt that netted her $20K in tshirt sales in 10 hrs, a feat that her recording contract was never able to provide (she netted $0K from an entire year with her label). Mike King has the deets <a href="http://bit.ly/1dIUg">here</a>.&#8221;</p></blockquote>
<p><a title="Amanda Palmer auf Twitter" href="http://twitter.com/amandapalmer" target="_blank">Amanda Palmer</a>, die vor ihrer Solokarriere schon erfolgreich mit ihrer Band war, hat also mehr mit T-Shirt Verkäufen als mit ihrem Plattenvertrag eingenommen. Die Fans lieben sie aber für ihre Musik und dafür, dass sie teilt und erreichbar ist. &#8211; Sie hat ein Image, eine Marke etabliert, die bei einer gewissen Gruppe extrem gut ankommen und dieses Bild ist authentisch genug, um zu funktionieren (die Marke).</p>
<blockquote><p>&#8220;Arguing that you need to beef up copyright protection to make sure there are ways to generate revenue online <em>incorrectly assumes that what people are paying for is the copyrighted content itself</em>. People do not care about content, they care about themselves and their problems.&#8221; (Andrew Savikas)</p></blockquote>
<p>Und daher schrammt <a title="Twitter: Sascha Lobo Wer mir sagt, Musiker ..." href="http://twitter.com/saschalobo/status/2867278078" target="_blank">Sascha Lobo</a> mit dem Statement, &#8220;Wer mir sagt, Musiker sollten in Zukunft ihr Geld mit T-Shirts verdienen, kriegt sein nächstes Gehalt in Büromaterial ausgezahlt&#8221; auch am Kern vorbei. Der Pressewirbel, den der Nudeldeal -1 Tonne (?) Nudeln für 1 Jahr Editorial Nennung- der Spex brachte, war eine super Marketingaktion. Andrew Keen, der noch vor zwei Jahren schrieb, dass die ganzen Amateure im Internet die Kunst ruinieren würden, ist nun der Meinung, dass es mittlerweile zu den Aufgaben eines Künstlers gehört, für sich Werbung zu machen (er rät zum Twittern und verlinkt gleich mal auf seinen Account &#8211; soviel zum Thema Werbung). Gerade für Musiker trifft das voll und ganz zu, für Autoren nicht zwangsläufig. <a title="Neil Gaiman" href="http://www.neilgaiman.com/" target="_blank">Neil Gaiman</a> war mit kostenlosem Content im Netz sehr erfolgreich (die Verkaufszahlen von Amercian Gods schnellten in die Höhe, nachdem alles zuvor schon online lesbar war), während Stephen King daran scheiterte, einen exklusiven eigenen Vertriebskanal im Netz aufzubauen. Digital Darwinism (Gerd Leonhard), der weiter ausführt, dass es Agenten und Vermittler (wie Verlage) brauchen wird, um den kreativen Köpfen Aufmerksamkeit zu verschaffen. Nun, das war offline ja auch schon so.</p>
<h4>Work in progress</h4>
<p>&#8230; dieser Blogpost kann hier eigentlich noch nicht zuende sein. Die Ausgangsfragen sind bei weitem nicht beantwortet, und einige logische Fehler mögen mir im Eifer des Gefechts und des mehr und mehr zum Thema lesens auch unterlaufen sein. Auch der Vergleich von Musik- und Schreibbranche klappt nicht 1:1. Ich belasse es jetzt trotzdem bei 1262 plus x Worten und stelle den Post zur Diskussion &#8211; auf die ich auch hoffe, natürlich <img src='http://verlagsstarter.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Auch über Links und Artikel, wo mehr dazu steht, freue ich mich.</p>
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		<title>All together now &#8211; a2n</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 09:05:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verlage und Zukunft]]></category>
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		<description><![CDATA[Die alternative Popkomm, mehr muss man ja eigentlich schon nicht mehr sagen: die a2n, Alltogether now, startet heute richtig. Gestern abend gabs die Eröffnungsparty und heute gehts nun los mit zwei Tagen Barcamp plus Konferenz am Freitag. Themen sind, natürlich, die Folgen der Digitalisierung für Musikbranche und Urheberrecht, und ein Themengebiet wird sich auch um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die alternative Popkomm, mehr muss man ja eigentlich schon nicht mehr sagen: die <a title="Website a2n" href="http://www.a-2-n.de/" target="_blank">a2n</a>, Alltogether now, startet heute richtig. Gestern abend gabs die Eröffnungsparty und heute gehts nun los mit zwei Tagen Barcamp plus Konferenz am Freitag.</p>
<p>Themen sind, natürlich, die Folgen der Digitalisierung für Musikbranche und Urheberrecht, und ein Themengebiet wird sich auch um den Standort Berlin und die Kreativwirtschaft in der selbst ernannten Creative Capital sein. Und u.a. deshalb bin ich auch mit von der Partie und hoffe, es gibt spannende Sessions und Diskussionen! Heute, um 14.15 Uhr die Session &#8220;Gründer in der Krise? Gründen in der Krise!&#8221; mit dem Komponisten und Pianisten <a title="Bastian Schick, Pianist und Komponist" href="http://bastianschick.wordpress.com/" target="_blank">Bastian Schick </a>(den ich beim <a title="Creare Startup, Entrepreneurship lernen" href="http://www.creare-online.de/" target="_blank">Creare Startup</a> Kurs kennengelernt habe) Rasant Record Gründer Marcel Lingner (habe nur dieses sehr witzige <a title="Call me an Ambulance - Robots" href="http://www.youtube.com/watch?v=BREDRRiUrz8" target="_blank">Video </a>gefunden)</p>
<p>Das Programm findet ihr <a title="Programm der a2n" href="http://community.a-2-n.de/" target="_blank">hier</a> (angelegt bei mixxt, auch so ein praktisches Web 2.0 Tool), da es ein <a title="Wikipedia: Barcamp" href="http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp" target="_blank">Barcamp </a>ist, könnt ihr selbst dieses Programm aber auch erweitern und Sessions anmelden, Tickets sind unglaublich günstig.</p>
<p>Heute ab 10:00 Uhr in der <a title="Münze Berlin" href="http://www.muenze-berlin.com/" target="_blank">Münze </a>(alte Münzprägestation Berlins), Am Molkenmarkt 2, 10179 Berlin und Freitag dann im Radialsystem.</p>
<p>Und als kleinen Vorgeschmack ein Vortrag von <a title="Gerd Leonhard, Mediafuturist" href="http://www.mediafuturist.com" target="_blank">Gerd Leonhard</a>, Medienfuturist und Talking Head am Freitag:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/_YaVLNGLDhQ&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/_YaVLNGLDhQ&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<item>
		<title>Verlage: Geld verdienen im Internet</title>
		<link>http://verlagsstarter.de/2009/06/verlage-geld-verdienen-im-internet/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 19:38:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verlage und Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
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		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Zukunft wird nicht mehr über Inhalte verdient werden, sondern über das Drumherum. So die provokante These von Paul Bradshaw, der sich inzwischen einige Blogger und Szenekenner mit Abstrichen anschließen. Wir auch. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über Inhalte wird kein Geld verdient werden in der Zukunft. Wird es auch heute nicht. Sondern?<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=userspaulbradshawdesktopmakingmoneyfromcontent-090609041028-phpapp01&amp;stripped_title=making-money-from-content-online" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=userspaulbradshawdesktopmakingmoneyfromcontent-090609041028-phpapp01&amp;stripped_title=making-money-from-content-online" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div style="font-size: 11px; font-family: tahoma,arial; height: 26px; padding-top: 2px;">
<p>View more <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/">OpenOffice presentations</a> from <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/onlinejournalist">Paul Bradshaw</a></p>
<p>.</p></div>
<p>via i<a title="Sascha Carlin: Das Verlagsgeschäft mit Inhalten" href="http://itst.net/1238-das-verlagsgeschaft-mit-inhalten" target="_blank">tst.net</a> via <a title="Hugo E. Martin on marketing and media" href="http://hemartin.blogspot.com/2009/06/making-money-from-content.html" target="_blank">HEM<br />
</a></p>
<p>Geld wird auch jetzt schon offline mit &#8220;<strong>Audiences</strong>&#8220;, &#8220;<strong>Experiences</strong>&#8221; und &#8220;<strong>Services</strong>&#8221; verdient, meint Bradshaw.</p>
<h4>Exklusivität</h4>
<p>Die eine Möglichkeit, auf die auch Sascha Carlin eingeht, ist die Preisanhebung bei Büchern. Exklusive <strong>Luxusartikel</strong>, die nur noch als Geschenk gekauft werden. Der <strong>Designer </strong>Jacek Utzek, der Zeitungsauflagen um 100% erhöhte, meint dazu: &#8220;give power to designers&#8221;. (<a title="Jacek Utko: design save the newspaper" href="http://www.ted.com/talks/jacek_utko_asks_can_design_save_the_newspaper.html" target="_blank">Quelle</a>)</p>
<h4>Alternative Produkte</h4>
<p>Die andere Option heißt <strong>Alternativen </strong>finden. Andere Einnahmequellen als Inhalt und Content müssen her, der Kreativität sind hier im Prinzip keine Grenzen gesetzt.</p>
<h4>Kulturflatrate für Verleger?</h4>
<p>Ganz aktuell schreibt dazu Robin Meyer-Lucht auf <a title="Robin Meyer-Lucht auf Carta: Verleger Gema für onlinetexte wer zahlt wofür und wer ist verleger" href="http://carta.info/10421/verleger-gema-fuer-onlinetexte-wer-zahlt-wofuer-und-wer-ist-verleger/" target="_blank">Carta </a>vom Vorhaben einer neuen Abgabegesellschaft, die Verlegern eine Pauschalabgabe für Onlinetexte zukommen ließe:</p>
<blockquote><p>Bemerkenswert ist aber vor allem, dass die Verleger plötzlich eine Pauschalvergütung ihrer Inhalte anstreben, die von ihrem Kern her <strong>eher zum Prinzip der Allmende- als zu dem der Marktwirtschaft </strong>zu passen scheint: Die Vergütung läuft nicht mehr über den Markt und einzelne Tauschakte, sondern über eine <strong>kommissionvermittelte Blackbox der kollektiven Vergütung</strong> und Preissetzung.</p></blockquote>
<p><a title="Lutz Knappmann: Verlage planen GEMA für Onlinetexte" href="http://www.ftd.de/technik/medien_internet/:Internet-Piraterie-Verlage-planen-Gema-f%FCr-Onlinetexte/525077.html" target="_blank">Mehr </a>in der Financial Times Deutschland. Was wohl die VG Wort von dieser Idee hält?</p>
<p><strong>Außerdem</strong></p>
<p>Von Carlin zitiert und dank Diagrammen sehr anschaulich die Preisentwicklungen und Probleme (vor allem der Zeitungsverlage) darstellend ist ein Artikel von Andreas Göldi auf <a title="Was die Newsmedien der Zukunft kosten" href="http://netzwertig.com/2009/06/10/medienrevolution-was-werden-die-newsmedien-der-zukunft-kosten/" target="_blank">Netzwertig</a>.</p>
<p>Auf Förderland erschien passenderweise auch gerade ein <a title="Wie verdiene ich Geld mit meinem Web-Projekt?" href="http://www.foerderland.de/419+M5511bab1c8b.0.html" target="_blank">Artikel</a>, wie man sein Web-Projekt monetarisieren kann.</p>
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		<title>Video am Wochenende: Autor &#8211; Verlag 2010</title>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2009 10:13:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verlage und Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Buchmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Musikbranche]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Wochenende gibt es ein Video, passend zur aktuellen Diskussion um die Zukunft der Branche hinsichtlich Digitalisierung. Auf Leander Wattigs Blog bin ich nicht nur auf einen sehr spannenden Artikel über die Möglichkeit des Geldverdienens in digitalen Zeiten gestoßen (die Kommentare!), sondern auch auf diesen Clip: Gerd Leonhard erklärt hier ein Modell, wie man als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Wochenende gibt es ein Video, passend zur aktuellen Diskussion um die Zukunft der Branche hinsichtlich Digitalisierung.<br />
Auf Leander Wattigs Blog bin ich nicht nur auf einen sehr spannenden <a href="http://leanderwattig.de/index.php/2009/04/16/geld-verdienen-in-digitaler-buchbranche/">Artikel </a>über die Möglichkeit des Geldverdienens in digitalen Zeiten gestoßen (die Kommentare!), sondern auch auf diesen Clip: Gerd Leonhard erklärt hier ein Modell, wie man als Musiker in Zukunft übers Internet Geld verdienen kann. Das lässt sich (fast) eins zu eins auch auf Autoren und Verlage übertragen.<br />
<object width="400" height="307" data="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3516155&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3516155&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/3516155">Gerd Leonard &#8211; Net Powered Musicians &#8211; VUrbia.com&#8230;Life in the Entertainment Age!</a> from <a href="http://vimeo.com/user733371">JesseJaeo Tolbert</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>via <a href="http://leanderwattig.de/index.php/2009/05/01/der-weg-zum-erfolg-im-internet-fur-inhalte-ersteller/">Leander Wattig</a></p>
<p>Weitere Lesetipps zum Thema:<br />
Marcel Weiss auf netzwertig: <a href="http://netzwertig.com/2009/01/21/wie-musiker-in-zeiten-des-internets-geld-verdienen-koennen/">Wie Musiker in Zeiten des Internets Geld verdienen können</a> und zu diesem Artikel ein Post <a href="http://netzwertig.com/2009/01/26/wie-musiker-mit-dem-web-geld-verdienen-antworten-auf-kritikpunkte/">Antworten auf Kritikpunkte</a><br />
Medienkulturblog: <a href="http://medienkulturblog.de/2009-04-18-das-kunstwerk-im-zeitalter-seiner-digitalen-reproduzierbarkeit/">Das Kunstwerk im Zeitalter seiner digitalen Reproduzierbarkeit</a><br />
Matthias Schwenk, bwl2.0: <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2009/04/20/attention-economy/">Der Künstler als Multitalent</a><br />
Suburb Macvillage: <a href="http://suburb.macvillage.de/">Revolution der Besitzkultur (Teil 2)</a></p>
<p>P.S: Gerd Leonhard hat eine ganze Seite mit <a href="http://www.mediafuturist.com/free-pdfs.html">kostenlosen Downloads</a>.</p>
<p>Nachtrag: in einem der Kommentare wurde auf Neil Gaimans Blog hingewiesen; in seinem Beitrag <a title="Neil Gaiman: Results of free" href="http://journal.neilgaiman.com/2008/07/results-of-free.html" target="_blank">Results of free</a> stellt er heraus, dass die Verkäufe seiner Bücher sehr viel höher waren, während American Gods frei im Netz zugänglich war. Eine ähnliche Aktion soll es auch in Zukunft geben.</p>
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