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	<title>Verlagsstarter &#187; Handy</title>
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	<description>Verlagsgründung für Anfänger</description>
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		<title>Zukunftsmodelle 2: Handy.</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 23:26:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doro</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Japan ist ja viel los. Vor allem in den Städten. Viele Leute mit wenig Platz hocken aufeinander und organisieren sich super. Und da alle ganz viel arbeiten und allein der Stellplatz für ein Auto soviel kostet wie in Berlin eine Wohnung (naja, das ist jetzt vielleicht ein bisschen übertrieben fährt man U-Bahn. Nachdem beispielsweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_115" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><img class="size-medium wp-image-115" title="Tokyo Straßenszene" src="http://verlagsstarter.files.wordpress.com/2009/03/imm030.jpg?w=199" alt="People in Tokyo" width="199" height="300" /><p class="wp-caption-text">People in Tokyo</p></div>
<p>In Japan ist ja viel los. Vor allem in den Städten. Viele Leute mit wenig Platz hocken aufeinander und organisieren sich super. Und da alle ganz viel arbeiten und allein der Stellplatz für ein Auto soviel kostet wie in Berlin eine Wohnung (naja, das ist jetzt vielleicht ein bisschen übertrieben <img src='http://verlagsstarter.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  fährt man U-Bahn. Nachdem beispielsweise Tokyo aber auch noch riesengroß ist, kann es sein, dass man noch länger U-Bahn fährt, als wenn man vom Prenzlauer Berg an die FU fahren muss. Ist sogar ziemlich wahrscheinlich.</p>
<p>Und wer die <a title="Aemkei Foto auf Flickr - es gibt auch genug Gegenbeispiele, I know ;-)" href="http://www.flickr.com/photos/aemkei/3877328/" target="_blank">Legebatterie-Stopfbilder</a> aus den japanischen Metrozügen kennt (davon kann ich leider kein Foto anbieten, meine gute alte Spiegelreflex war zu umständlich zum knippsen im vollen Zug), weiß: mit Zeitunglesen ist da nicht soviel los, braucht viel zu viel Platz.  Aber es gibt ja Handys, die inzwischen besser in mobile Multifunktionskommunikationsgeräte umgetauft werden sollten &#8230;</p>
<p>Wen wunderts also, dass Mica Naitoh zwar noch kein Buch im Printgeschäft veröffentlicht hat und trotzdem eine der erfolgreichsten japanischen Schriftstellerinnen ist? Richtig, die <a title="Hubert Spiegel: eBook_zögert  nicht, handelt!" href="http://www.faz.net/s/Rub1DA1FB848C1E44858CB87A0FE6AD1B68/Doc~E517EB1B98B434FB3AAEDFBA1C10A72FB~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Frau schreibt Handyromane</a>, von denen einer auch bei <a title="Mica Naitoh presents: Japanese Mobile Novel. A drama in my mind." href="http://www.youtube.com/watch?v=kNQJIRriUEs" target="_blank">YouTube</a> zu bestaunen ist.<a href="http://www.youtube.com/watch?v=kNQJIRriUEs" target="_blank"><br />
</a></p>
<p>&#8220;Wenn man sich den Markt in Japan anschaut, sieht man, dass hier Verkäufe bis eine Millionen Einheiten auf mobilen Devices im Bereich Belletristik möglich sind. Diese Zielgruppen kaufen keine Reader, diese nutzen das Handy&#8221;, erzählt Matthias Heubach <a title="&quot;Eine Million potentieller Käufer&quot;" href="http://www.buchreport.de/nachrichten/online/online_nachricht/datum/2009/03/02/eine-million-potentieller-kaeufer.htm" target="_blank">buchreport.de</a>.  So boomt bei i-tunes momentan die Nachfrage nach deutschen Klassikern &#8211; aktuelle deutschsprachige Literatur fürs iphone gibt es derzeit noch zuwenig. Dass Internet-User dagegen keine Lust haben, für Online-Nachrichten zu zahlen, belegt eine (sicherlich nicht repräsentative) Umfrage, die die <a href="http://www.welt.de/webwelt/article3301097/Wuerden-Sie-fuer-Online-Nachrichten-zahlen.html" target="_blank">Welt</a> einem Artikel beifügte. Inzwischen ist die Prozentzahl derer, die nichts zahlen würden auf 77% angewachsen &#8230;</p>
<p>So schimpft Hugo E. Martin denn auch über &#8220;<a title="Hemartin: Bezahlen Content" href="http://hemartin.blogspot.com/2009/03/die-gekropfte-debatte-um-das-bezahlen.html" target="_blank">Die verkropfte Debatte um das Bezahlen von Content im Internet</a>&#8220;, wenngleich ich die Kulturflatrate, die auch im Welt-Artikel als Option auftaucht, durchaus überdenkenswert finde. Satirisch auf den Punkt gebracht findet sich die Kritik übrigens auch beim Spießer Alfons auf <a title="Spießer Alfons: Rettungsplan für Verlage" href="http://off-the-record.de/2009/03/02/spiesser-alfons-rettungsplan-fuer-verlage/" target="_blank">off-the-record</a>, der einen persönlichen Rettungsvorschlag für (Zeitungs-) Verlage formuliert (der auch als Wunsch funktioniert) &#8211; mehr Journalismus statt Anzeigenkundenwunscherfüllung wird die Unternehmen wieder von selbst an Bord bringen und neue Anzeigen schalten lassen &#8230; <img src='http://verlagsstarter.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Es bleibt also spannend in der Branche und drumrum und eine der Fragen dürfte sein: kommt das <a title="Zukunftsmodelle 1: digitales Abo?" href="http://verlagsstarter.de/2009/03/zukunftsmodelle-1-digitales-abo/" target="_self">digitale Abo</a> durch die Hintertür?</p>
<p>Mehr zum Handyroman auch auf Zeit-Online, wo Georg Diez schon 2007 über <a title="Georg Diez: Lesen 2.0" href="http://www.zeit.de/2007/18/Lesen_20" target="_blank">Lesen 2.0 </a>und Mica Naitoh schrieb.</p>
<p>Und gerade bin ich noch über <a title="Kommentar zum FAZ Artikel" href="http://weblog.ib.hu-berlin.de/?p=6378" target="_blank">IBI-Weblog</a> gestolpert, dass die Panikmache wegen EBook für weitestgehenden Nonsense hält. Muss mir das morgen nochmal genauer anschauen, wie auch Marion Kümmels Artikel auf <a title="Federwerk" href="http://federwerk.de/2008/12/08/links-zum-trendthema-e-book/" target="_blank">Federwerk</a>.</p>
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		<title>Zukunftsmodelle 1: Digitales Abo?</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 16:51:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch und Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage und Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Buchmesse]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum Buchmessenstart am 12. März geht nicht nur der Sony E-Reader an den Start, auch &#8220;libreka!&#8221;, die Volltextsuche-Plattform des Börsenvereins wird offiziell ihre Pforten für  Downloads öffnen. Ob dies die geeigneten Mittel für den Umgang mit der Digitalisierung sind bleibt abzuwarten; für Dienste, die online kostenlos verfügbar sind, will normalerweise niemand Geld zahlen &#8211; ob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Buchmessenstart am 12. März geht nicht nur der Sony E-Reader an den Start, auch &#8220;<a title="Online Bücher vom Börsenverein" href="http://www.libreka.de/" target="_blank">libreka</a>!&#8221;, die Volltextsuche-Plattform des Börsenvereins wird offiziell ihre Pforten für  Downloads öffnen.</p>
<p>Ob dies die geeigneten Mittel für den Umgang mit der Digitalisierung sind bleibt abzuwarten; für Dienste, die online kostenlos verfügbar sind, will normalerweise niemand Geld zahlen &#8211; ob das nun MP3s oder die neuesten Nachrichten sind. Auch Büchern könnte es so ergehen, außer man findet andere Wege. (Die richtigen Fragen zum Thema stellte Hubert Spiegel bereits am 06.12.08 in der <a title="E-Book: Zögert nicht, handelt!" href="http://www.faz.net/s/Rub1DA1FB848C1E44858CB87A0FE6AD1B68/Doc~E517EB1B98B434FB3AAEDFBA1C10A72FB~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">FAZ)</a></p>
<p>Eine Möglichkeit könnte die Kooperation mit der <strong>Handyindustrie </strong>sein. Die Musikbranche machts vor: &#8220;Das erste derartige Produkt im Musikgeschäft verkauft Nokia seit Ende vorigen Jahres in Großbritannien: Wer dort das Nokia-Handy 5800 Xpressmusic kauft, bekommt eine Musik-Flatrate dazu: &#8220;Comes With Music&#8221; (CWM) heißt das Angebot. Ein Jahr lang nach Kauf des Mobiltelefon darf man kostenlos DRM-geschützte Songs herunterladen, auf dem Mobiltelefon und einem Computer abspielen. Die Abogebühren fürs erste Jahr sind im Gerätepreis versteckt &#8211; Nokia reicht einen Teil der Einnahmen an die beteiligten Musiklabels weiter.&#8221; (Konrad Lischka auf Spiegel Online vom 02.03.09 über die <a title="Das versteckte Digital-Abo" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,610668,00.html" target="_blank">Medienkrise</a>).</p>
<p>Ob das klappt? Man weiß es nicht, aber, wie Konrad Lischka weiter ausführt: &#8220;das ist derzeit die einzige innovative und die erste einigermaßen aussichtsreiche Idee für ein neues Vertriebsmodell seit langem. Anbieter bündeln digitale Inhalte, die Menschen nicht bezahlen wollen, mit Geräten und Dienstleistungen, für die sie zahlen: Hardware, Mobilfunkverträge, Internetzugang.&#8221;</p>
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