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	<title>Verlagsstarter &#187; Standort</title>
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	<description>Verlagsgründung für Anfänger</description>
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		<title>a2n: Standortfrage und die Zukunft kreativer Branchen</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 08:08:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur und Kreativbranche]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Freiräume]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Standort]]></category>
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		<description><![CDATA[(Dieser Text ist meine Mitschrift einer a2n Camp Session am Mittwoch, leicht überarbeitet von Christine Kolbe und zuerst auf dem a-2-n Blog gepostet) Als ein Großteil der Mannheimer Popakademie-Absolventen nach Berlin zog &#8211; obwohl sie keinen Job in Aussicht hatten, geriet der Musikredakteur, DJ und Kenner der Mannheimer Clubszene, Sebastian Dresel, ins Grübeln. War das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Dieser Text ist meine Mitschrift einer a2n Camp Session am Mittwoch, leicht überarbeitet von <a title="Christine Kolbe, Kluge Konzepte" href="http://www.klugekonzepte.de/" target="_blank">Christine Kolbe</a> und zuerst auf dem <a title="a2n Blog Was bedeutet Standort für die zukünftige Entwicklung der kreativen Branchen?" href="http://www.a-2-n.de/was-bedeutet-standort-fuer-die-zukuenftige-entwicklung-der-kreativen-branchen" target="_blank">a-2-n Blog</a> gepostet)</p>
<p><span id="parent-fieldname-description">Als ein Großteil der Mannheimer <a title="Popakademie Mannheim" href="http://www.popakademie.de/" target="_blank">Popakademie</a>-Absolventen nach Berlin zog &#8211; obwohl sie keinen Job in Aussicht hatten, geriet der Musikredakteur, DJ und Kenner der Mannheimer Clubszene, Sebastian Dresel, ins Grübeln. War das Lebensumfeld, das Berlin bot einfach so viel interessanter? Hat sich hier ein Mentalitätswandel vollzogen, von der Sicherheit hin zum Risiko, das durch die Chancen, die Freiraum bietet, aufgewogen wird? </span></p>
<div><a id="parent-fieldname-image" href="http://www.a-2-n.de/was-bedeutet-standort-fuer-die-zukuenftige-entwicklung-der-kreativen-branchen/image/image_view_fullscreen"> <img class="alignleft" title="Sebastian Dresel" src="http://www.a-2-n.de/was-bedeutet-standort-fuer-die-zukuenftige-entwicklung-der-kreativen-branchen/image_mini" alt="Was bedeutet Standort für die zukünftige Entwicklung der kreativen Branchen" width="150" height="200" /> </a><span id="parent-fieldname-imageCaption"> </span></div>
<div id="parent-fieldname-text">
<p align="left"><a title="Sebastian Dresel auf Twitter" href="http://twitter.com/seebase" target="_blank">Sebastian Dresel</a> schrieb für Magazine wie <a title="Spex. Magazin für Popkultur" href="http://www.spex.de" target="_blank">Spex</a> und <a title="Groove Magazin" href="http://www.groove.de/" target="_blank">Groove </a>und ist eine DJ Legende der Mannheimer Clubszene; für diese kämpft er jetzt ganz offiziell an vorderster Front &#8211; seit 2007 bekleidet er das <a title="Sebastian Dresel, Beauftragter für Musik und Popkultur Mannheim" href="http://www.regioactive.de/story/5266/mannheim_hat_einen_neuen_beauftragten_fuer_musik_und_popkultur.html" target="_blank">Amt des Beauftragten für Musik und Popkultur</a> der ungefähr 350.000 Einwohner zählenden Stadt an Rhein und Neckar.<br />
Seine Wirkungsstätte liegt im Jungbuschviertel, wo es seit mittlerweile fünf Jahren den Musikpark, eine Art Existenzgründerzentrum für Unternehmen rund ums Musikbusiness gibt. Dieses Kreativquartier hat sich im Zuge der Popakademie Gründung vor rund 7 Jahren in Mannheim angesiedelt, die geographische Konzentration ergibt sich aus der besonderen Situation Mannheims als vollkommen vollgebauter Stadt &#8211; anders als Berlin (noch zumindest).</p>
<p>Die zentralen Fragen der Session am ersten #camp Tag der <a title="a2n - alltogethernow 2009" href="http://www.a-2-n.de/" target="_blank">all2gethernow</a> skizzierte <a title="D*Ruffalo - The daily magazine of excess culture" href="http://druffmix.com/" target="_blank">Dresel </a>folgendermaßen:<span id="more-1038"></span></p>
<div>
<ul>
<li>wie wichtig ist ein Standort für die Entwicklung einer kreativen Szene, welche Merkmale zeichnen ihn aus?</li>
<li>was sollte eine Stadt/Kommune tun und fast noch wichtiger: was sollte sie auf keinen Fall tun? = welche Handlungsmöglichkeiten stehen auf lokaler Ebene zur Verfügung, um Kreativwirtschaft zu fördern</li>
</ul>
<p>Als weitere entscheidende Frage, die sich im Laufe der Diskussion herauskristallisierte, kam noch hinzu:</p>
<ul>
<li>Was heißt heutzutage Arbeit? Hat sich das Leben, der Lebensstil und die Auffassung von Arbeit nicht vollkommen gewandelt, hat die Kreativwirtschaft hier nicht eine Pionierfunktion inne?</li>
</ul>
</div>
<div>Sollten Städte also versuchen, Lebensumfelder zu gestalten (das hieße dann wohl auch, öffentlichen Raum zuzugestehen, Freiräume zu lassen) oder sollen sie versuchen, indirekt und passiv zu fördern, indem sie Geld in die wirtschaftliche Entwicklung ihrer Kommune stecken?</p>
<p>Wenn es um öffentliche Förderung von Popmusik geht, kommen dafür drei Töpfe in Frage: Jugend, Kultur und Wirtschaft. Wenn die Grundsatzentscheidung pro Kulturförderung durch Stadt oder Staat (siehe dazu auch die große Geschichte in der aktuellen <a title="Spex Inhaltsverzeichnis aktuelle Ausgaben - scrollen für Zusammenfassung" href="http://www.spex.de/ausgaben/spex322/ " target="_blank">Spex </a>#322 Sept/Okt 2009, Pop mit Staatsknete) gefallen ist, kommt es vor allem auf Strukturen an. So wie die Fördertöpfe sich auf drei aufteilen, so spielen unheimlich viele Ressorts eine Rolle, wenn es um Popkultur geht &#8211; Baurecht, Gastro, Arbeit, Stadtplanung und Stadtmarketing, Umweltschutz, um nur einige Beispiele zu nennen. Kreativwirtschaft sollte daher in all diesen Ressorts und ihren jeweiligen Spezialisten als strategisches Ziel der Stadt vorgegeben sein. Die Aufgabe eines Popbeauftragten ist es dann auch eher, bei all diesen unterschiedlichen Stellen Begeisterung zu wecken. Er agiert damit auf zwei Ebenen. Zum einen auf einer übergeordneten, strategischen und zum anderen auf der Detailebene.</p>
<p>Die Frage nach der Definition von Kultur schließt sich hieran unmittelbar an. Ist die Technoparty nur Kommerz oder ist sie auch Kultur, weil in Mannheim beispielsweise tatsächlich eine &#8220;interkulturelle&#8221; Veranstaltung? Schnell ist man bei den jeweiligen Fördertöpfen also am Überzeugungsarbeit leisten, dass eine bestimmte Veranstaltung &#8220;Kultur&#8221; ist usw. (Eine Anregung war, Pop auch mal wieder als Kunst zu sehen und sich auf dem Kunstmarkt nach möglichen Vorbildern umzusehen. Die <a title="Wikipedia Fotografie als Kunst" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fotografie#Fotografie_als_Kunst" target="_blank">Fotografie Kunst</a> ja oder nein Debatte der 20er Jahre liefert hier eine gut übertragbare Folie.)</p>
<p>In der Diskussion mehrerer Stadtmodelle ergab sich dann ein zuerst vielleicht verblüffendes Ergebnis: Der Versuch, Kreativwirtschaft räumlich zu bündeln, ging in vielen Fällen nach hinten los. Dort, wo Städte versuchten, ihre Clubszene (beispielsweise) in einer Straße zu fixieren, machte die Qualität kaputt, es waren die Zwischennutzungen, die selbstbesetzten Freiräume, die spannend waren bzw. sind, sei das nun die Admiralsbrücke in Kreuzberg oder das Rocko (?!) in Stuttgart &#8212; könnte ein Vorteil Berlins auch darin liegen, dass das Ordnungsamt hier nicht alles mitbekommt? Das Laissez-faire, das &#8220;Hm, hier sind ja gar keine Lichter auf der Treppe&#8230;&#8221; Oder sind es einfach nur die vielen freistehenden Räume (was auch Leipzig momentan ausmacht)?</p>
<p>Standorte sind attraktiv, wenn sie viel Freiflächen zur Verfügung haben, viel Platz &#8211; also keine Zookäfigzuweisung. Und ganz wichtig: es braucht gute Vermittler, die die unterschiedlichen Bedürfnisse austarieren. Städte können folgendermaßen agieren: Leute in Fachressorts begeistern, Kulturförderung als strategisches Ziel umsetzen, Gelegenheiten für Kultur wahrnehmen und möglich machen etwa als Arbeitsbörsencharakter. Die Entscheidungsträger müssen eruieren, wo der Markt ist, wo das Publikum sich aufhält und entgegen der langfristigen Zyklen der Stadtplanung handeln, auch mal Zufall zulassen. Grundsätzlich so Dresel, müssten sie akzeptieren, dass <em>Arbeit</em> und ihr Verständnis sich geändert haben, Experimentalcharakter hat, der Raum zum Ausprobieren und Scheitern lassen muss.<br />
Sein stärkstes Plädoyer, dafür was Städte nicht tun sollten: eine eigene Kreativförderungswirtschaftsabteilung bilden</p>
<p>Kreativwirtschaft als &#8220;Pionierpflanze für Arbeitsauffassung&#8221;, durch Wandertendenzen agieren Kreative als Kultivatoren von Stadtvierteln, sorgen für eine Wertsteigerung, die allen zugute kommt. In vielen Köpfen gilt es hier noch Wahrnehmungsschwellen zu überwinden.</p></div>
</div>
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		<title>a2n: Thementrack Kreativwirtschaft und Standort</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 06:28:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld und Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Am ersten Tag der a2n war ich als &#8220;Rapporteurin&#8221; dem Thementrack Kreativwirtschaft und Standort zugewiesen. In diesem Rahmen fand auch das Panel &#8220;Gründer in der Krise? Gründen in der Krise!&#8221; statt, bei dem eifrig diskutiert wurde und spannende Informationen aus dem Publikum kamen, wie zum Beispiel der Hinweis auf Tourneemöglichkeiten in Dänemark (dazu später noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am ersten Tag der a2n war ich als &#8220;Rapporteurin&#8221; dem Thementrack Kreativwirtschaft und Standort zugewiesen. In diesem Rahmen fand auch das Panel &#8220;Gründer in der Krise? Gründen in der Krise!&#8221; statt, bei dem eifrig diskutiert wurde und spannende Informationen aus dem Publikum kamen, wie zum Beispiel der Hinweis auf Tourneemöglichkeiten in Dänemark (dazu später noch mehr) und die niederländische Praxis, leerstehende Häuser für wenig Geld an WGs, Studenten oder Künstler zu vermieten. Das ist natürlich nur ein Zwischennutzungsmodell, die Leute müssen innerhalb von 3 Monaten ausziehen, wenn die Stadt oder der Staat die Räume anders verwenden kann, doch erstmals ist das eine große Chance, günstig an Raum zu kommen. Und vielleicht ist das Zwischennutzungsmodell auch gar nicht so verkehrt, doch auch dazu später.</p>
<p>Drei Seiten, die für Gründer wirklich lesenswert sind, wollte ich hier nochmals erwähnen: <a title="infos rund um Gründung, Finanzierung, ..." href="http://www.foerderland.de" target="_blank">Förderland</a>, <a title="Gründerszene" href="http://www.gruenderszene.de" target="_blank">Gründerszene </a>und <a title="Deutsche Startups" href="http://www.deutsche-startups.de" target="_blank">deutsche Startups</a> informieren umfassend.</p>
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