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	<title>Verlagsstarter &#187; txtr</title>
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	<description>Verlagsgründung für Anfänger</description>
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		<title>Webinale: digital natives, txtr, Kulturwandel</title>
		<link>http://verlagsstarter.de/2009/05/webinale-digital-natives-txtr/</link>
		<comments>http://verlagsstarter.de/2009/05/webinale-digital-natives-txtr/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 May 2009 11:35:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web 2.0 und Video]]></category>
		<category><![CDATA[ereader]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[mobile web]]></category>
		<category><![CDATA[txtr]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Webinale Keynotes von Ossi Urchs und Andreas Steinhauser. Was ist Web 2.0, wer sind die digital natives und was für Tipps gibt es für Unternehmen. Entscheidender Trend: mobile Web. txtr als Textplattform der Zukunft? Warum Bücher nicht aussterben werden und die Leute in Zukunft anders Lesen werden...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich mir zwei Keynotes auf der <a title="Webinale - the holistic web conference" href="http://createordie.de/webinale/konferenz" target="_blank">Webinale</a> angehört, und zwar <a title="Ossi Urchs F.F.T. Medienagentur" href="http://www.urchs.de/4/" target="_blank">Ossi Urchs</a> über das &#8220;Phänomen Web 2.0&#8243; und Andreas Steinhauser über die Zukunft des Lesens (mehr oder weniger).</p>
<h3>Phänomen Web 2.0</h3>
<p>Ossi Urch legt dar, dass es sich beim Web 2.0 nicht um eine neue Technik handelt (nicht in erster Linie), dass es nicht um neues Design geht (nicht nur) und auch kein neues Geschäftsmodell dahintersteht, <strong>Web 2.0</strong> ist und steht für</p>
<ul>
<li>Lifestyle</li>
<li>Content free</li>
<li>Open Access</li>
</ul>
<p><span id="more-597"></span>Web 2.0 ist ein <strong>Lifestyle</strong>, in dem Inhalt, Musik, Texte, Fotos oder Software <strong>frei </strong>zur Verfügung stehen. Fast alle Unternehmen sind heute im Web aktiv, vielen stellt sich das Problem, <strong>Geschäftsmodelle </strong>an diesen anderen Lebensstil anzupassen. Geld ist wenn dann über den <strong>Netzwerk Effekt</strong> zu machen (<a title="Wer ist Robert Metcalfe" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Metcalfe" target="_blank">Bob Metcalfe</a>: <a title="Metcalfesches Gesetz der Kommunikation" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Metcalfesches_Gesetz" target="_blank">Network Economy</a>). Social Commerce und Digitales Öko-System sind weitere Schlagworte, die im Vortrag fielen (und von mir erst nochmal aufbereitet werden müssen) &#8211; hier geht es nicht um Zielgruppen, sondern um Menschen, die sich austauschen und  selbst darstellen und damit eigenen Content erstellen.</p>
<h4>Digital Native</h4>
<p>Die heutigen Hauptnutzer und damit die gesellschaftsbestimmende Schicht von morgen (14-19jährige bzw. -29jährige) sind sogenannte <a title="Digital Natives Erklärung bei Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Digital_native" target="_blank">digital Natives</a>. Dieser von Marc Prensky bereits 2001 geprägte Begriff besagt in der Kurzform nichts anderes, als dass diese Altersgruppe völlig natürlich mit dem Internet und anderen digitalen Technologien als Massenmedium aufwächst, während sich die Generationen davor, die digital immigrants, dieses Wissen mühsamer aneignen müssen (<a title="Marc Prensky: Digital Natives Digital immigrants Def. Teil 1" href="http://www.marcprensky.com/writing/Prensky%20-%20Digital%20Natives,%20Digital%20Immigrants%20-%20Part1.pdf" target="_blank">Teil 1</a> und <a title="Marc Prensky: Digital Natives Digital immigrants Def. Teil 2" href="http://www.marcprensky.com/writing/Prensky%20-%20Digital%20Natives,%20Digital%20Immigrants%20-%20Part2.pdf" target="_blank">Teil 2</a> als PDF).</p>
<h4>Trend: mobile Web</h4>
<p>Als wichtigsten Trend für die Zukunft sieht Urchs die Entwicklung des <strong>mobile Web</strong>s an -Kennzeichen: multimedial, sozial, interaktiv; 2008 waren in Deutschland (das ja, was zum Beispiel die Social Media Nutzung betrifft eher hinterher hinkt) bereits 10,4 Mio Menschen mobil online. Wir reden mittlerweile auch vom <strong>real world web</strong> &#8211; jede Straße ist inzwischen im Netz auffindbar, die Welten verschwimmen also. Die große Wolke Web diversifiziert sich wieder in viele kleine Wolken.</p>
<h4>Tipps fürs Unternehmen 2.0</h4>
<blockquote><p>&#8220;Das Internet verändert alles. Stellen Sie sich darauf ein, sonst wird es eng&#8221; (Tom Peters nach Ossi Urchs, sinngemäß)</p></blockquote>
<p>Das Wichtigste für Unternehmen und Entrepreneurs, die sich an Social Media heranwagen: &#8220;learn to listen&#8221;, kommuniziere menschlich, gib deinem Projekt ein persönliches Gesicht, bilde soziale Netzwerke um deine Kunden, etabliere offene Plattformen und nutze das Wissen deiner Kunden (crowd-sourcing), sei &#8220;Enabler&#8221; deiner Kunden und lerne von digital natives.</p>
<p>Der komplette Vortrag von Ossi Urchs steht auf seiner Website als Powerpoint Datei zum <a title="Ossi Urch: Phänomen Web 2.0" href="www.urchs.de/Medien/Downloads/Powerpoint/VoIP_Germany08_Nutzer_ou.ppt" target="_blank">Download</a> bereit (vielleicht auch eine ältere Version).</p>
<h3>Elektronische Lesegeräte verändern unsere Kultur</h3>
<p>Die zweite Keynote bestritt Andreas Steinhauser von <strong>txtr</strong>. T<a title="Txtr - vernetzt Lesen" href="http://txtr.com/" target="_blank">xtr</a> ist eine Plattform, die im Oktober gelauncht wird (bislang nur Beta, Texte gibts auch noch nicht allzuviele) und einen eigenen EReader auf den Markt bringen wird, dessen Besonderheit in der Funkschnittstelle besteht &#8211; Contentaustausch von txtr-Reader zu txtr-Reader wird damit problemlos möglich sein, was eine ziemlich gute Idee ist.</p>
<p>Die Keynote: Nach einer kurzen geschichtlichen Einordnung, <a title="Projekt Gutenberg" href="http://www.gutenberg.de/" target="_blank">Gutenberg </a>und der Buchdruck als mediale Revolution lassen grüßen, gehts los:</p>
<div id="attachment_601" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-601" href="http://verlagsstarter.de/2009/05/webinale-digital-natives-txtr/webinale-asteinhauser-txtr/"><img class="size-medium wp-image-601" title="webinale-asteinhauser-txtr" src="http://verlagsstarter.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/webinale-asteinhauser-txtr-300x225.jpg" alt="Webinale txtr Prinzip" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Webinale txtr Prinzip</p></div>
<p>Bücher (Papierbücher), Verlage und Buchläden werden laut Steinhauser nicht verschwinden, aber sie werden sich <strong>wandeln</strong>. Bücher &#8211; Regalfüller und museale Objekte, Verlage &#8211; ?! und Buchläden in Cafés. Für ihn liegt die Zukunft des Lesens als asynchroner Tätigkeit im EReader und zwar natürlich speziell im eigenen <strong>txtr-Reader</strong> &#8211; ein richtiges Argument, warum das so sein wird, außer dass die Technik immer besser wird, habe ich allerdings nicht gehört.</p>
<h4>Eine Frage der Länge und Technik</h4>
<p>Weiterhin meint Steinhauser, dass in Zukunft die <strong>Textlänge </strong>generell abnehmen wird außer bei Belletristik &#8211; die ja auch schön als Fortsetzungsdownload vorstellbar ist, jeden Morgen gibt es ein neues Häppchen für die Fahrt mit der U-Bahn zur Arbeit. Das hört sich allerdings überzeugend an und klappt in <a title="Zukunftsmodelle fürs Lesen" href="http://verlagsstarter.de/2009/03/zukunftsmodelle-2-handy/" target="_blank">Japan</a> ja auch schon sehr gut als Handy-Roman. Er geht soweit zu sagen, dass in Zukunft nur noch die Textlänge zwischen Magazinen und Büchern unterscheiden wird und meint, dass in drei Jahren bereits Displays auf dem Markt sein werden, die farbige Magazin-Print-Qualität haben.</p>
<h4>Geschäftsmodell der Zukunft?</h4>
<p>Prinzipiell stimme ich ihm in vielem zu, auch darin, dass viele in der Branche Schwierigkeiten haben werden, sich auf diese Änderungen einzustellen &#8211; mehr als eine oberflächliche Einführung ins Thema EPublishing konnte die Keynote aber nicht bieten, ansonsten war es eine Vorstellung des txtr Projekts, das ich mir später nochmals angucken werde. Die brennenden Fragen der Branche &#8211; wie kann ich mein Geschäftsmodell ändern- blieben offen, dass es weiterhin Verlage geben wird wurde behauptet aber nicht begründet, skizziert wurde die Zukunft wie txtr sie sieht, zwar interessant aber argumentativ kaum unterfüttert.</p>
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